Hörbuch-CD "World of Lehrkraft - Ein Pädagoge packt aus"

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Produktinformationen "Hörbuch-CD "World of Lehrkraft - Ein Pädagoge packt aus""

Produktbeschreibungen

So komisch ist selten über den Schulalltag geschrieben worden! Comedian Herr Schröder feiert seine Schüler für ihre sprachliche Kreativität, wenn sie ihn als »Korrekturensohn« oder »Lauchlehrer« bezeichnen. Beleidigungen auf dem Schulhof findet er völlig in Ordnung– solange sie im dreihebigen Jambus erfolgen. Herr Schröder war früher selbst Deutschlehrer. Als Pauker mit Pultstatus hat er die Seite gewechselt und packt aus: über den intellektuell barrierefreien Unterricht, die Streitschlichter, die sich im Gang prügeln, über die Schulhof-Lebenserwartung heutiger Pubertiere und die Angst der Eltern, ihr Justin-Maddox habe wahrscheinlich ADAC … »Lehrer Schröders Programm ist für mein Empfinden derzeit die beste One-Man-Show. Und so lustig wie er ist, wird er bald auf A 16 hochgestuft!« Bastian Pastewka »Gott des Rotstiftes, Meister der Kreide. Herr Schröder ist der Jedi-Meister des Lehrerzimmers. Und sehr, sehr lustig!« Bastian Bielendorfer

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Johannes Schröder ist studierter Deutschlehrer und Comedian/Kabarettist. Was sich wie ein Widerspruch anhört, ist letztlich eine humoristische Form der Selbstverteidigung. Nach 12 Jahren Schuldienst und dem Nebenjob als Pausenaufsicht befindet sich der Wahlkölner alias „Herr Schröder“ gegenwärtig mit seinem ersten Comedy-Soloprogramm „World of Lehrkraft“ auf großer Live-Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Simon Slomma ist Co-Autor und Kreativpartner von Herrn Schröder, Musiker und Komiker aus Remagen.
 
Ich bin Lehrer. Nein, es ist noch schlimmer: Ich bin Deutschlehrer. Ich führe ein Leben am Korrekturrand der Gesellschaft. Durch meine Adern fließt rote Tinte. Ich wurde mit Buchstabensuppe gestillt. Manche sagen, ich sei das Ergebnis einer beruflichen Fehlentscheidung. Da muss ich gleich mal korrigierend eingreifen. Aus meiner Sicht handelt es sich eher um eine ganze Verkettung von Fehlentscheidungen. Aber jetzt ist es, wie es ist. Ich bin Beamter mit Frustrationshintergrund. Rente sicher, aber als Junglehrer schon senil.
 
Ich unterrichte an der HFG, der Helene-Fischer-Gesamtschule. Eigentlich wurde unsere Schule nach dem berühmten deutschen Schriftsteller Hans Fallada (1893-1947), Autor von "Wolf unter Wölfen" und "Kleiner Mann - was nun?" benannt. (Ich kann übrigens sehen, wenn Sie gähnen.) Die Schüler können sich diese Eckdaten auch nicht merken und haben die HFG deshalb intern auf eine lebende Schlagerlegende umgetauft. Sie begründen ihre Entscheidung damit, dass das deutsche Schulsystem wahnsinnig stresst und sie von der Politik "atemlos durch G8" getrieben werden. Außerdem sei die Zeit der alten, weißen Männer ja vorbei.
 


Ich bin es längst gewohnt, dass meine Schüler während des Unterrichts mit Sachen werfen, bei Lieferando Pizza bestellen, Sprachnachrichten abhören oder das Klassenzimmer verlassen, um für den Klimaschutz zu demonstrieren. Da sollte es mir nichts ausmachen, wenn Sie beim Lesen mal in der Nase bohren. Sie müssen sich bei mir nicht dafür entschuldigen. Macht niemand.

Eigentlich bin ich es ja, der um Verzeihung bitten muss. Also bringen wir es hinter uns.

Im Namen aller Deutschlehrer: Es tut mir leid. Sorry für das Reclamheft in seiner uninspirierten Gelbhaftigkeit. Sorry für das "lyrische Ich", wer auch immer das sein soll. Sorry für "zwischen den Zeilen lesen". Sorry für die adverbiale Bestimmung und die "Glied"-Sätze. Sorry für "Wer kann das noch mal in eigenen Worten wiedergeben?". Sorry für "Du hast dich heute noch gar nicht gemeldet". Sorry für leere Versprechungen wie "Wir machen fünf Minuten früher Schluss" oder "Ihr kriegt dafür keine Hausaufgaben auf".